Rostocker Wissenschaftler entwickeln neuen Großroboter

Wissenschaftler des Fraunhofer-Anwendungszentrums Großstrukturen in der Produktionstechnik (Fraunhofer AGP), die eng mit den Lehrstühlen Fertigungstechnik und Fügetechnik der Universität Rostock zusammenarbeiten, und das Unternehmen Mecklenburger Metallguss GmbH haben in einem gemeinsamen Forschungsprojekt einen Großroboter entwickelt. Dieser setzt passgenau Markierungsbohrungen an Schiffspropellern, die bislang per Hand aufwendig bearbeitet werden mussten. Ein Propeller hat bis zu 1000 Bohrungen. Manuell braucht das Anbohren auf das Sollmaß zwölf Stunden.

Der Einsatz des Roboters erlaubt es, die zu fertigende Oberfläche der Propeller deutlich genauer zu erfassen und die Arbeiten in weniger als der Hälfte der Zeit zu erledigen. Mit Hilfe  eines Lasertrackers, das sind extrem genaue Koordinatenmessgeräte (KMG), mit deren Hilfe der Benutzer Produkte messen, Prozesse optimieren und Lösungen liefern kann, wurde beim Großroboter eine Positioniergenauigkeit erreicht, die  mit dem bisherigen Stand der Technik nicht möglich war. Doch das ist erst ein entscheidender Zwischenschritt. Das Ziel der Forscher ist die Entwicklung einer neuen Roboter-Generation.

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